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Konzert 2026 "Die Schöpfung"
Der Singkreis Lukas aus Luzern und CANTALBIS aus Hausen am Albis führen zusammen das Oratorium
"Die Schöpfung" von Joseph Haydn auf.

Dieses Konzert-Projekt führt unterschiedliche Menschen zusammen, mit dem Ziel gemeinsam grossartige Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Stadt und Land... Luzern, Zürich, Zug... unterschiedliche Altersgruppen...
Projektbeschrieb
Werk und Bedeutung

Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung" (1796-1798) zählt neben "Die Jahreszeiten" zu seinen bedeutendsten Werken und gehört zu den zentralen chor-symphonischen Kompositionen der Wiener Klassik. Die öffentliche Uraufführung 1799 im Wiener Burgtheater war ein ausserordentlicher Erfolg und wurde von Zeitgenossen als Triumph für den bereits 66-jährigen Komponisten beschrieben. Das Werk verbindet biblische Texte aus Genesis und Psalmen mit Passagen aus John Miltons "Paradise Lost". Dadurch entsteht ein ausgewogenes Libretto, das religiöse Inhalte mit aufklärerischem Weltbild verbindet und ausdrücklich für den Konzertsaal konzipiert ist. "Die Schöpfung" verzichtet auf eine Theologie von Schuld und Sündenfall und stellt stattdessen die Erschaffung der Welt und des Menschen als Akt der Ordnung, Schönheit und Lebensbejahung ins Zentrum. Diese Haltung erklärt die bis heute anhaltende Popularität des Werkes weit über kirchliche Kontexte hinaus.

Musikalische Anlage

Haydn orientiert sich formal an der Oratorientradition Georg Friedrich Händels, insbesondere am "Messiah". Die klare Abfolge von Rezitativ, Arie und Chor ist ausgewogen proportioniert und sinfonisch gedacht. Die Chöre übernehmen eine tragende dramaturgische Rolle und verlangen von den Sängerinnen und Sängern Präzision, klangliche Beweglichkeit und stilistische Sicherheit. Ursprünglich war das Werk mit einem englischen Text geplant; die später entstandene deutsche Fassung ist gleichwertig autorisiert und prägt die rhetorische Klarheit der Musik bis heute.

Mitwirkende und Zusammenarbeit

Das Projekt vereint zwei ambitionierte Laienchöre: den "Singkreis Lukas" und den Chor CANTALBIS. Obwohl die beteiligten Chöre geografisch nahe beieinander liegen, sind sie in unterschiedlichen Kantonen verankert. Das Projekt verknüpft Ensembles und Aufführungsorte in den Kantonen Luzern, Zug und Zürich und entfaltet damit eine interregionale kulturelle Wirkung. Die musikalische Leitung wird von den beiden Dirigenten gemeinsam getragen. Begleitet werden die Chöre von dem Orchester "Ensemble Cantilena" mit 25 professionellen Musikerinnen und Musikern sowie drei Gesangssolistinnen /-Solisten.

Ziele des Projekts

Ziel ist es, ambitionierten Laiensängerinnen und -Sängern die Möglichkeit zu geben, eines der bedeutendsten Werke der Chorliteratur auf hohem künstlerischem Niveau zu erarbeiten und aufzuführen. Beide Chöre bieten im Rahmen des Projekts Mitsingmöglichkeiten für externe Teilnehmende an. Mit einer Chorbesetzung von rund 80 Mitwirkenden und einem entsprechend grossen Publikum entfaltet das Projekt neben der künstlerischen auch eine soziale Wirkung und trägt zur kulturellen Belebung der beteiligten Regionen bei. Der Einsatz eines professionellen Orchesters ist dabei unerlässlich.

Musikalische Leitung:
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João Tiago Santos - Chorleitung Singkreis Lukas
Francisco Santos - Chorleitung CANTALBIS 

Die musikalischen Leiter dieses Projekts haben einen sehr ähnlichen akademischen Weg hinter sich: Beide begannen ihre Ausbildung in Lissabon und setzten sie später in Zürich fort. Trotz dieser Parallele begegneten sie sich zum ersten Mal 2022 in der Schweiz an der Zürcher Hochschule der Künste – zu einem Zeitpunkt, als Francisco noch Dirigierstudent war und João bereits als Berufsdirigent mehrere Chöre und Ensembles leitete. Nach dieser ersten Begegnung arbeitete Francisco in mehreren Projekten in Luzern eng als Sänger mit João zusammen, nachdem er sein Diplom abgeschlossen hatte. Gleichzeitig übernahm João bei einigen Proben Vertretungen für Francisco, unter anderem beim Chor Cantalbis. Dort entstand bei João ein besonders positiver Eindruck. Kurz darauf lud der Singkreis Lukas den Chor Cantalbis zu einer Zusammenarbeit für ein Projekt mit Haydns Schöpfung ein. Cantalbis nahm die Einladung an – und damit war der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt. Abgesehen von wenigen Ausnahmen werden die grossen Oratorien der klassischen und romantischen Zeit meist von zwei oder mehr Chören gemeinsam aufgeführt, um die nötige klangliche Tragfähigkeit gegenüber dem Orchester zu erreichen. Da beide Chöre in Grösse, Durchschnittsalter, Repertoire und ästhetischen Vorstellungen sehr ähnlich sind, liess sich die Zusammenarbeit von Anfang an sehr unkompliziert umsetzen.

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João Tiago Santos
Chorleitung Singkreis Lukas

João Tiago Santos erlangte in Lissabon den Bachelor in Chorleitung, am Konservatorium in St. Petersburg den Master in der Leitung von Opern- und Sinfonieorchester in der Meisterklasse von Vassily Sinaisky und schloss an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem „Master of Arts in Specialized Music Performance“ in der Klasse von Prof. Markus Utz und Prof. Beat Schäfer ab. Er leitete das Luzerner Sinfonieorchester, das Staatliche Sinfonieorchester St. Petersburg, das Sinfonieorchester Gulbenkian und verschiedene Chöre, darunter das Collegium Musicum Luzern und den Chor Akademia Moscow. João Tiago Santos ist regelmässig Gastdirigent bei verschiedenen Orchestern, u.a. im Opernhaus Lissabon und beim Sinfonieorchester Kapella St. Petersburg. Seit 2008 führt er regelmässig Werke von Schweizer und portugiesischen Komponisten in Russland auf. In der Schweiz leitet João Tiago Santos momentan zudem das Orchester Sinfonietta Zürich, sowie seit November 2022 die Matthäus Kantorei Luzern..

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Francisco Santos
Chorleitung CANTALBIS

Francisco Santos ist 1999 in Portugal geboren, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 6 Jahren, wo er im Rahmen von Privatunterricht die Grundlagen des Solfege-Lesens erlernte. Im Alter von 12 Jahren wurde er Teil der Klavierklasse von Professor Afonso Miranda an der Escola de Música da Física. Im Jahr 2017 begann er den Studiengang Chorleitung und Musikpädagogik an der Escola Superior de Música de Lisboa. Zwischen September 2018 und Juni 2019 absolvierte er im Rahmen des Erasmus-Programms das zweite Jahr seines Bachelor-Studiengangs am Kodály-Institut in Ungarn. Im Juli 2024 schloss er sein Masterstudiengang in Kirchenmusik - Chorleitung in Zürich ab, unter der Leitung von Professor Ernst Buscagne. Er hatte die Gelegenheit, an verschiedenen Projekten in der reformierten Kirche Meilen, wo Herr Buscagne Kantor ist, als Assistent mitzuwirken. Zusätzlich zu seinen Studien nimmt Francisco Santos regelmässig an Meisterkursen für Orchesterdirigenten teil. Zuletzt nahm er in Februar 2024 an der Allegra Masterclass mit Professor Ekhart Eycik in Sofia teil. Francisco arbeitet auch als Solo- und Ensemblesänger und ist bereits mit Chören wie der Zürcher Sing-Akademie und dem Ensemble Origen aufgetreten. Francisco Miguel Cordeiro dos Santos Zürcherstrasse 32a CH-8952 Schieren Tel. +41 78 258 54 55 E-mail: santos.kiko@gmail.com

Die Chöre:
Der "Singkreis Lukas" plante bereits seit Längerem ein Aufführung von "Die Schöpfung" im Jahr 2026 und lud den Chor CANTALBIS zu einer Zusammenarbeit ein.
Zusammen sind wir ca. 80 Mitwirkende.
Solisten:
Eine Gesangssolistin und zwei -Solisten
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Kathrin Hottiger, Sopran

Kathrin Hottiger, Sopran Konzert- und Opernengagements führten die Schweizer Sopranistin an die Bregenzer Festspiele, die Festivals Oude Muziek Utrecht, Wratislavia Cantans Wroclaw, Radovljica Slowenien, in den Tchaikovsky Konzertsaal Moskau, nach Jerusalem und Washington D.C., oder in die Thomaskirche Leipzig, wo sie mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester musizierte. Auf der Opernbühne sang sie u.a. Adele (Fledermaus), Amore (Orfeo ed Euridice), Eurydice (Orphée et Eurydice), Amour/Œnone (Hippolyte et Aricie), Gretel (Hänsel und Gretel), Marie (Verkaufte Braut), Pamina (Zauberflöte) und Zelmira (Armida, Haydn). Als Liedsängerin trat sie bei Liedrezital Zürich, Les Musicales de Redon (F), Stimmen zu Gast Liestal, dem Rhonefestival oder bei LiedBasel auf. Ihre Debut CD Mon amie la lune im Liedduo mit Edward Rushton erschien 2023. Kathrin Hottiger gewann beim Wettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti den 3. Preis und ist zweimalige Preisträgerin von Migros Kulturprozent.

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Balduin Schneeberger, Bass-Bariton

Balduin Schneeberger, Bass-Bariton Der Schweizer Bass-Bariton ist als Gesangslehrer und freischaffender Sänger aktiv. Er tritt als Solist in zahlreichen Gottesdiensten und Konzerten in der ganzen Schweiz auf, wie am Murten-Classics, am Othmar Schoeck – Festival, mit Franz Schaffner und dem Bach Ensemble Luzern, dem Vokalensemble Luzern unter der Leitung von Hansjakob Egli, dem Klangwerk Luzern unter der Leitung von Moana N. Labbate oder mit Eberhard Rex und der Luzerner Kantorei, um einige zu nennen. Sein Konzertrepertoire umfasst solistische Partien in bedeutenden Werken von Bach, Haydn, Mozart, Schubert, Rossini, Mendelssohn und Brahms. Auf der Bühne sang er Partien aus Opern von Haydn, Mozart, Rossini, von Weber, Wagner und Menotti. Als Immigration Officer war er 2017 in der ersten schweizer Off-Produktion von Jonathan Dove's Oper "flight" zu sehen und trat 2019 mit Operella als Luka in William Waltons "The Bear" auf. 2020 übernahm er die Rollen des Ben in "The Telephone" und des Gil in "Susannens Geheimnis". Im Jahr 2022 spielte er die Rolle des Don Giulio in der Uraufführung von Joachim Raffs "Die Eifersüchtigen", dessen Einspielung kürzlich von Naxos veröffentlicht wurde. Im Sommer 2023 stand er mit Operella als Le Podestat in Bizets "Le Docteur Miracle" auf der Bühne. Im Frühjahr 2019 feierte er sein Debüt am Luzerner Theater in "La Traviata" als Marchese d'Obigny und erhielt den Förderpreis der Friedl Wald Stiftung 2019. Seine Ausbildung absolvierte er an der Hochschule Luzern bei Prof. Barbara Locher, wo er 2020 den Master of Arts in Musikpädagogik mit Bestnote abschloss. Darüber hinaus setzte er sein Studium bei Prof. Sebastian Geyer an der ZHdK im Master Solo-Performance fort. In Meisterkursen bei Thomas Hampson, Malcolm Walker, Peter Brechbühler, Margreet Honig und Janette Favaro-Reuter sammelte er weitere wertvolle Erfahrungen.

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Jonathan Spicher, Tenor

Jonathan Spicher, Tenor Als Kind, beginnt Jonathan Spicher den Gesangsunterricht bei Marie-Françoise Schuwey im Konservatorium von Freiburg. Zuerst als Sopran, dann als Tenor. Er erwirbt 2010 den Bachelor an der Musikhochschule in Lausanne, in der Klasse von Herrn Michel Brodard. 2013 absolviert er ein „Master in performance“ an der Musikhochschule in Zürich bei Herrn Scott Weir. Das Ensemble vocal de Lausanne, dirigiert von Michel Corboz, prägte seine musikalische Ausbildung. Mit diesem Chor entdeckt er die grössten musikalischen Werke der Literatur Jonathan bevorzugt die Barockmusik und bildet sich bei Jill Feldmann. Er ist anerkannt als Evangelist in den Passionen von Bach und daher in dieser Rolle regelmässig angestellt. Jonathan zeigt in den letzten Jahren ein besonderes Interesse für die Register Tenor „Haute-Contre à la Française“ in den Werken von Rameau, Lully oder Charpentier und integriert 2014 Les Arts Florissants von William Christie in Paris. Er singt mit anderen berühmten Barockensembles sowie Correspondances (Sébastien Daucé), Le Choeur de Chambre de Namur und die Capella Mediterrannea (L.G Alarcon). Le Banquet Céleste (Damien Guillon), Les Talents lyriques (Christophe Rousset). Seine Musikalische Reise führt ihn regelmässig an renommierten Orten wie das Opéra Garnier, die Philharmonie und Le Château de Versailles von Paris. Das Teatro Colòn von Buenos aires, die Opernhäusern von Rio und Sao Polo, El Palaù de la Musica von Barcelona, die Proms, das Carnegie Hall, das Barbican von London oder die Philharmonien von Edimbourg. Auf der Bühne übernimmt er in die Rolle von Alfred in La chauve-souris (R. Strauss) mit Opéra Louise und mit der Ouverture Opéra in Sion ist er Oronte in Alcina (G.F Haendel). Dann singt er Hadji mit der Opéra de Lausanne in Lakmé (L. Délibes), Mengone in Lo Speziale (J. Haydn) mit der Opéra de chambre de Genève oder noch « Le prince qui passe par là » mit der Opéra de Fribourg in Le Voyage dans la lune (J. Offenbach). In letzter Zeit übernimmt er mehrere Rossini Rollen wie die von Arnold in William Tell, Don Ramiro in La Cenerentola oder noch Almaviva in Il Barbiere di Siviglia.

Musikalische Begleitung:
Ensemble Cantilena 
Orchester mit 26 professionellen Musikerinnen und Musikern:
Details folgen...
Konzert Datum und Ort:
Sonntag 18. Oktober 2026
17:00 - 19:00 Uhr

Kath. Kirche St.Martin, Baar

Kirchgasse 1, 6340 Baar
 
Samstag 24. Oktober 2026
19:00 - 21:00 Uhr

Ref. Lukaskirche, Luzern

Morgartenstrasse 16, 6003 Luzern
 
Programm 
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